Vergangenes und Gegenwärtiges

Eines meiner Lieblingsgedichte stammt von Hilde Domin und drückt das aus, was ich von Zeit zu Zeit und gerade momentan so gerne tun würde: alles mal durchschütteln, auf Anfang stellen: Wer es könnte wer es könnte die Welt hochwerfen dass der Wind hindurchfährt Diese Verbindung stellte sich sofort in meinem Kopf ein, als ich ein…

Minimalistischer Jugendroman

Ein schmaler Band, links immer ein kalligrafisches Zeichen, rechts Text. Gute Aussichten, auch für Wenigleser oder solche, die sich überhaupt schwertun damit, mal ein Buch in die Hand zu nehmen. Doch trotz seiner gerade mal 200 Seiten Umfang transportiert die amerikanische Autorin Alison McGhee darin eine unheimlich intensive, anrührende Geschichte. Mit wenigen „Strichen“ skizziert sie…

Welten entstehen und zerbrechen

Wer Kinder hat, erinnert sicher dieses überwältigende Glücksgefühl nach der Geburt, wenn man sein Neugeborenes das erste Mal im Arm hält und betrachtet. Magische, überquellende Liebe und der unfassbar starke Beschützerdrang der einen erfüllt. Die Gedanken, die diffus durch den Endorphin gefluteten Kopf ziehen und die plötzliche Sorge, die man für dieses kleine Wesen hat.…

stocksnap auf bixabay

Die Üblichen Verdächtigen präsentieren ihre Highfives des Jahres 2021

Was vom Jahr übrig blieb … 2021 – und täglich grüßt das Murmeltier. So kamen wir uns ab und an vor, als sich gewisse gesellschaftliche Diskussionen von vor einem Jahr wiederholten. Kontaktbeschränkungen, ein heruntergefahrenes soziales Leben, Kunst und Kultur am Rande des Abrungs, buchmessenabsagen bzw. sogenannte bybride Messeauftritte … das Virus hat uns nach wie…