Das Ende

   „Er hat es wieder getan“, knurrte ich. „Er hat schon wieder die Welt zerstört.“ „Der Sturz des Raben“, der letzte Band dieser dystopisch düsteren Trilogie um eine Welt die von Namenlosen, und dunklen Mächten gebeutelt wird hat meine Erwartung an gute Fantasy bestens erfüllt. Ed Mc Donald hat seine Welt rund um den Hauptmann…

#Euphancholie

Benedict Wells hat sich in seinem neuen Roman Hard Land für die Zeit entschieden, die ihn am meisten fasziniert, die er aber selbst nicht als Teenager erlebt hat, weil er schlichtweg erst in den 80er geboren wurde. Dabei hat er seine Geschichte in eine Kleinstadt in Missouri verlegt, ein cleverer Trick, um Kritik an der Ausrichtung des Romans zu entgehen. Denn Wells wollte keinen kritischen Roman schreiben, sondern sich die Sehnsucht nach dem einen Sommer, der alles irgendwie verändern kann, von der Seele schreiben – und das hat er richtig gut gemacht.

Assessment Center des Wahnsinns

Bei diesem Buch bin ich anfänglich an meinen eigenen Erwartungen gescheitert, die der Verlag in mir durch den Klappentext genährt hat, denn mir wurde ein bitterböser Roman versprochen, in den ich ob der Ankündigung automatisch auch schwarzhumorige und witzige Tendenzen hineininterpretiert habe. Die Geschichte ist aber absolut nicht witzig, kein Funken von Humor. Nachdem ich…