Afrikanische Emanzipation und Selbstbestimmung

Wow! Diese Autobiografie hat mich total vom Hocker gerissen und begeistert, wobei ich gestehen muss, dass ich ob der grandiosen Erzähl- und Sprachfabulierkunst und durch den sensationell gestalteten Plot eine Weile tatsächlich gedacht habe, dass es sich bei diesem Werk um einen teilweise fiktiven Roman handeln müsste. Irgendwann dämmerte mir natürlich, dass die mit Kosenamen…

In guter Gesellschaft

Sich in guter Gesellschaft zu befinden ist wohl für jede*n erstrebenswert. Was daraus werden kann, wenn sich vier Menschen – drei davon nicht ganz zufällig – unter eher dramatischen Umständen zusammen in einer Kneipe wiederfinden, um das gerade Erlebte ein wenig zu verarbeiten und ein Glückskeks das ausdrückt, was sich den Abend über schon in…

Der Blick über den Tellerrand

Entscheidungen müssen gefällt werden. Das ist vielleicht der größte gemeinsame Nenner, den die unterschiedlichen Texte des Erzählbandes „In neuem Licht“ haben. „Romanminiaturen“ nennen Tanja Schwarz und ihr Verlag die Texte und mir gefällt dieser Begriff sehr gut, er impliziert für mich einen stärkeren inneren Zusammenhang der versammelten Texte als bei einer reinen Kurzgeschichtensammlung. Immer sind…

Der alte weiße Mann und seine Antagonist*innen, eine beißende Satire gegen alle

Johanna Adorján hat ein etwas anderes Buch über den alten weißen Mann geschrieben, das mich eingangs ob seiner Bissigkeit und Demaskierung sehr amüsiert, dann irritiert, anschließend ein bisschen geärgert – weil ich plötzlich Mitleid mit dem alternden Protagonisten bekommen habe – und letztendlich aber ziemlich begeistert hat. Sie teilt nämlich sehr gerecht nicht nur ordentlich…