Aufarbeitung von Verlust

Ich schätze die Autorin seit ihrem letzten Roman Liebe/Liebe und war damals schon beindruckt, wie empathisch sie komplett furchtbare Ereignisse erzählen kann, sodass man als LeserIn völlig gefangen und involviert ist, ohne grausam, abgestoßen oder überfordert zu sein. Pelny beschrieb damals heftig und aufrüttelnd aber auch gefühlvoll und positiv wie Traumata eines Missbrauchs überwunden werden…

Vom Glück, zu finden, wonach man gar nicht suchte

Als einigermaßen wohlhabender und arrivierter Mensch kann man sich außergewöhnliche Spleens leisten. Wenn man etwas tut, was sonst keiner tut, macht einen das im besten Falle nicht zum Außenseiter, sondern nur noch interessanter. Anders verhält sich das, wenn man weder Geld noch Renommee hat. Dann werden die Gepflogenheiten äußerst genau durch das soziale Umfeld unter…