Was wird sein – oder alles bleibt anders

Alles ist ein ein ewiges Erstehen und Vergehen. Nichts ist, gerade in Zeiten wie unseren, die geprägt sind von Klimakrise, Ukraine-Krieg, Pandemien und Bedrohungen unserer Zivilgesellschaften, deutlicher zu sehen, als das eben nix fix ist, auch wenn wir uns das noch so sehr wünschen. Konservatives Denken, also im besten Fall als „bewahrendes“ Denken ausgelegt, wird…

Illussion mit Verfallsdatum

Atmosphäre ist es, die der niederländische Autor Bert Wagendorp in seinem Roman herbeizaubert. Zum einen das mittelalterliche, titelgebende Städtchen, in dem die ebenso mitellalterlichen Protagonisten, vier Freunde um die fünfzig einem ihrer Clique beistehen, um aus einer Bruchbude seinen Traum zu verwirklichen, zum anderen die Freundschaft der vier, die „Wir waren jung und hatten nicht…

„Für immer“ wird überschätzt

Matthias Kohm ist ein Neuling im Literaturbetrieb und hat ein spannendes Debüt vorgelegt mit „Ewig braucht doch keiner“. Sechs Jugendliche, die sich in einer ganz besonderen, außergewöhnlichen Lebenssituation befinden, schließen sich zu einer Gruppe zusammen, die das Thema „Religion“ näher beleuchtet und genau abklopft. Die traditionellen Religionen funktionieren aus den unterschiedlichsten Gründen nicht für sie,…

Vergangenes und Gegenwärtiges

Eines meiner Lieblingsgedichte stammt von Hilde Domin und drückt das aus, was ich von Zeit zu Zeit und gerade momentan so gerne tun würde: alles mal durchschütteln, auf Anfang stellen: Wer es könnte wer es könnte die Welt hochwerfen dass der Wind hindurchfährt Diese Verbindung stellte sich sofort in meinem Kopf ein, als ich ein…