Afrikanische Emanzipation und Selbstbestimmung

Wow! Diese Autobiografie hat mich total vom Hocker gerissen und begeistert, wobei ich gestehen muss, dass ich ob der grandiosen Erzähl- und Sprachfabulierkunst und durch den sensationell gestalteten Plot eine Weile tatsächlich gedacht habe, dass es sich bei diesem Werk um einen teilweise fiktiven Roman handeln müsste. Irgendwann dämmerte mir natürlich, dass die mit Kosenamen…

Der alte weiße Mann und seine Antagonist*innen, eine beißende Satire gegen alle

Johanna Adorján hat ein etwas anderes Buch über den alten weißen Mann geschrieben, das mich eingangs ob seiner Bissigkeit und Demaskierung sehr amüsiert, dann irritiert, anschließend ein bisschen geärgert – weil ich plötzlich Mitleid mit dem alternden Protagonisten bekommen habe – und letztendlich aber ziemlich begeistert hat. Sie teilt nämlich sehr gerecht nicht nur ordentlich…

Mütter und Töchter und ein freies Leben als Frau in schwierigen Zeiten

„Bevor sich ihre Großmutter weiter mit dem Sterben beschäftigen konnte, musste Hannah die Sache mit der Jalousie erledigen. “ – Alena Schröder beginnt ihr literarisches Debüt mit einem Satz, der so vielschichtig ist, wie der ganze Roman. Sie führt damit zwei Hauptpersonen ein, macht deren Beziehung zueinander klar, stellt fest, dass eine der Personen entweder…

Eine Frage der Perspektive

Neulich stand im Status einer Freundin auf dem wohlbekannten Instant-Messaging-Dienst ein Spruch, der in etwa lautete: „Wenn es keine Männer gäbe, wäre die Welt voller glücklicher, rundlicher Frauen“. Das ist überspitzt formuliert, aber der Gedanke, der bei dieser Aussage transportiert wird, ist durchaus berechtigt und regt zum Grübeln an: Setzen wir Frauen uns selbst derart…