#Euphancholie

Benedict Wells hat sich in seinem neuen Roman Hard Land für die Zeit entschieden, die ihn am meisten fasziniert, die er aber selbst nicht als Teenager erlebt hat, weil er schlichtweg erst in den 80er geboren wurde. Dabei hat er seine Geschichte in eine Kleinstadt in Missouri verlegt, ein cleverer Trick, um Kritik an der Ausrichtung des Romans zu entgehen. Denn Wells wollte keinen kritischen Roman schreiben, sondern sich die Sehnsucht nach dem einen Sommer, der alles irgendwie verändern kann, von der Seele schreiben – und das hat er richtig gut gemacht.

Am Rand der Margeriten-Siedlung

Dieses Buch habe ich tatsächlich völlig unerwartet bei einer Lovelybooks-Runde gewonnen, bei der ich mich eher ohne große Erwartungen beworben habe – und siehe da! Ich habe eines der 50 Leseexemplare ergattert. Sonst bin ich eher nicht so der Verlosungs-Sieger-Typ 😉 Ich freue mich! Raffaella Romagnolo war mir ein Begriff durch ihr vorheriges Werk „Bella…

Auf der Flucht

Vier Jungs – unterwegs in einer Familienkutsche. Allerdings nicht auf einem lustigen Ausflug, sondern quer durch die USA auf einem Roadtrip mit tödlichem Auftrag. Alles fangt damit an, dass East „sein Haus verliert“. Er steht Schmiere, nichts anderes. Nun gut, ein bisschen mehr ist es schon, denn er hat ein paar Jungs unter sich, die…

Alpines Dorf unter dem Mikroskop

Gemäß meines Ziels schwerpunkmäßig österreichische Literatur zu lesen und  weniger bekannte österreichische Autoren zu empfehlen, möchte ich Euer Augenmerk auf diesen Roman lenken. Trotz der etwas reißerischen Aufmachung von Cover, Rückentext, Titel und der Kritiken, die schon fast als Drohung den Begriff innovativ und humorvoll zitieren, ist dieses Buch kein Roman mit schenkelklopfendem Witz aus…