Das Etwas, das mir Angst macht

Alles beginnt harmlos. Eine amüsante Momentaufnahme des normalen Familienwahnsinns, wie es ihn wahrscheinlich tausendmal in Deutschland und anderswo in Europa gibt. Mutter kriegt Anruf aus Schule -> krankes Kind muss abgeholt werden. Nasenbluten. WAS?! Mitten im heiligen Vormittag, wo man wenigstens ein bisschen etwas von dem abgearbeitet bekommen möchte, was auf der täglichen To-do-Liste steht?!…

So interessant können farblose Menschen sein

Tsukuru Tazaki verbindet in seiner Schul- und zu Beginn seiner Studienzeit ein sehr enges Verhältnis mit seinen fünf besten Freunden. Die zwei Mädchen und drei Jungen bilden als Gruppe das perfekt harmonische Beziehungsgeflecht. Völlig unvermittelt wird Tsukuru aus der Gemeinschaft ausgeschlossen, niemand spricht mit ihm über die Gründe und keiner will ihn mehr sehen. Dieses…

Szenen einer postnatalen Depression in Jugendsprech

Ich lese sogenannte Skandalbücher gerne erst, wenn sich der Hype und die sich aufschaukelnden positiven wie auch negativen Kommentare etwas gelegt haben, um unaufgeregt und etwas neutraler an die Chose heranzugehen. Deshalb habe ich mir erst jetzt den Aufreger des letzten Jahres von Charlotte Roche vorgenommen und muss feststellen, dass er bei weitem nicht so…

Blaue Fäden und schwedischblaue Schaukeln – Familienaufstellung à la Anne Tyler

Zweimal pure Begeisterung – Thursdaynext und Bri sind dem leuchtend blauen Faden Anne Tylers gefolgt Bris Sicht der Dinge: Oscar Wilde soll einmal gesagt haben: „Freunde sind Gottes Entschuldigung für Familie“ – ein Ausspruch, den man sogar als irisches Sprichwort verzeichnet findet. Das lässt mehr als tief blicken. Denn egal, wie sehr sich alle bemühen,…

Diamonds are forever – Ein Frauenbuch?

„Schahatz, … wir sollten über unsere Beziehung reden.“ Ein paar Gedanken der Rezensentin (die Rezension ist weiter unter zu finden, wer sich Nachfolgendes ersparen möchte, möge scrollen): Frauenliteratur. Ein weitreichendes Genre, dem ähnlich wie Fantasy oder Science Fiction der Ruch anhaftet, nicht sonderlich ernstzunehmende Belletristik zu sein. Diese abwertende Haltung sollte jede/r für sich einmal…