Eine kleine Auswahl zum Internationalen Frauentag

Dem Internationalen Frauentag begegnete ich zum ersten Mal in Form eines Aufklebers in einer Toilettenwand in der Uni Erlangen. Merkwürdigerweise hatte ich davon noch nie etwas gehört, obwohl ich gerne und bis zu diesem Zeitpunkt meiner Meinung nach auch zahlreich, Bücher von Autorinnen gerade auch mit feministischem Fokus gelesen hatte. Als ich 2005 nach Berlin…

Denn die im Dunkeln … sieht man nicht

Guten Morgen Berlin
Du kannst so häßlich sein
So dreckig und grau
Du kannst so schön schrecklich sein 

So singt Peter Fox in seinem großartigen, Berlin so genau zeichnendem Song „Schwarz zu blau“ – Thorsten Nagelschmidts Roman Arbeit ist das absolute Pendant auf literarischer Ebene und wenn ihr den Roman noch nicht gelesen habt, dann müsst ihr das unbedingt tun – nicht wegen Berlin, sondern, weil er einfach verdammt gut ist.

Jugendliche Selbstfindung

Nach einer Leseflaute mit Werken, die mir nur so mittelmäßig gefallen haben, hat mich diese Geschichte nicht nur komplett abgeholt, sondern auch sehr berührt. Elena Fischer ist ein grandioser Coming-of-age-Roman gelungen, der das Thema Identitätsfindung eines Teenagers und Verarbeitung des Todes der Mutter wundervoll thematisiert, ohne mit kitschigen Szenen um die Ecke zu kommen. Der…

Nazitum, Gewalt und Alkohol

Als ihr Geburtsland aufhört zu existieren, ist Stine, die Hauptprotagonistin aus Anne Rabes Roman Die Möglichkeit von Glück 3 Jahre alt. Wie Stine ist auch Anne Rabe selbst 1986 geboren und also quasi über Nacht Staatsbürgerin eines anderen Landes geworden. Die unerwartet plötzliche Öffnung der Grenzstationen der DDR in den Westen machte aus einer Nacht…