#Euphancholie

Benedict Wells hat sich in seinem neuen Roman Hard Land für die Zeit entschieden, die ihn am meisten fasziniert, die er aber selbst nicht als Teenager erlebt hat, weil er schlichtweg erst in den 80er geboren wurde. Dabei hat er seine Geschichte in eine Kleinstadt in Missouri verlegt, ein cleverer Trick, um Kritik an der Ausrichtung des Romans zu entgehen. Denn Wells wollte keinen kritischen Roman schreiben, sondern sich die Sehnsucht nach dem einen Sommer, der alles irgendwie verändern kann, von der Seele schreiben – und das hat er richtig gut gemacht.

Den Menschen und King Kong

James Mc Brides Roman „Das verrückte Tagebuch des Henry Shackleford“ liegt immer noch angelesen im „Regal der Verdammten Bücher“ und wartet darauf gelesen zu werden. Stilistisch konnte ich mich partout nicht damit anfreunden. Deshalb war ich schockiert, dass ausgerechnet der liebevoll ausgewählte Roman „Der heilige King Kong“ ebenfalls von diesem Autor ist. Gepennt bei der…

What if …?

Was, wenn Du erfährst, dass Dein Partner Dich betrogen hat, nicht einmal, sondern mehrmals mit derselben Person. Wie würdest Du reagieren? Die Protagonistin Lucy aus Megan Hunters „Die Harpyie“ muss sich genau dieser Situation stellen. Und sie und ihr Ehemann Jake reagieren absolut unkonventionell: Sie handeln einen Deal aus. Er hat sie mehrfach verletzt, nun…

Kurz und knackig

Für alle Last-Minute-Shopper, die es ja auch dieses Jahr tatsächlich geben soll, noch ein kurzer Buchtipp, der sicher gut ankommen wird an Weihnachten. Buchläden in Berlin haben ja offenbar (ich kann es kaum fassen, aber nun gut …) sogar noch ganz normal offen, bei uns hier in Hamburg nicht. Dafür arbeiten wir derzeit emsig hinter…