Berliner Stadtblatt Nr.8
Winfried Beiler, darum bemüht den verteilten Hinterlassenschaften zahloser Kläffer auszuweichen, hasste Hunde.
Winfried Beiler, darum bemüht den verteilten Hinterlassenschaften zahloser Kläffer auszuweichen, hasste Hunde.
„‚Cause with my mid-youth crisis all said and done
I need to be youthfully felt ‚cause, God, I never felt young“¹
Es soll so etwas wie ein faustischer Pakt sein: Ein junger Mann, knapp vor der magischen 30 – wer sagt eigentlich, dass diese Altersgrenze magisch ist? – bekommt ein Angebot. Sieben Nächte soll er durchleben, wie er sie noch nie erlebt hat. Wann es damit losgeht, ist ungewiss. Er bekommt Nachricht, muss an einem bestimmten Ort erscheinen und sich dann auf eine der sieben Todsünden einlassen. Danach hat er die Nacht über Zeit, das Erlebte und seine Gedanken dazu niederzuschreiben – bis morgens um 7 Uhr. Jeweils sieben Seiten. Faust ging den Pakt mit dem Teufel ein, weil er das ergründen wollte, was die Welt in ihrem Innersten zusammenhält, dem Leben also auf den Grund gehen. Per Intellekt und Studiererei hat er das bereits getan, was fehlt ihm also noch? Das Gefühl lebendig zu sein.
„Ich bin zu den zerfallenden Wolken und dem tiefen Himmel zurückgekehrt, zu den Elementen, die mich geprägt haben. Ich will herausfinden, ob diese Kräfte mich wie Schluss-Steine festhalten und das Zucken beenden können.“ Die Orkney Inselgruppe verfügt über vielerlei Einrichtungen des täglichen Lebens, natürlich auch ein Krankenhaus. Dort wird Amy Liptrot geboren. Dort erleidet ihr…
Immerhin hat sie ja auch noch Einiges zu tun, bevor sie auch ohne Abendprogramm todmüde ins Bett fallen wird.
Das spart immerhin Strom. Würde ihr Mann gesagt haben.
Das Buchjahr 2017 war für mich – wie schon mehrfach erwähnt – eines der besten, was die Ausbeute an feinstem Buchstoff angeht, zumal es mir ein paar Autoren beschert hat, die ich bisher nicht kannte, deren Werke ich mir aber nun sukzessive einverleiben werde. Habe ich einmal ein Buch eines Autors goutiert, muss der bereits…