Mehr Sachlichkeit in diesem Sachbuch!

Da bei uns ja in manchen Medien sehr tendenziös gegen China berichtet wird und die meisten Europäer sehr wenig Ahnung von China haben, habe ich mir von diesem Sachbuch sehr viele interessante Fakten zum Land erwartet, aber leider zusätzlich zu diesen etwas bekommen, das für mich völlig inakzeptabel ist. Denn in diesem Werk wird nun…

Ein weiterer Blickwinkel

Im zweiten Band von Jane Gardams Old-Filth-Trilogie um Edward Feathers, der als Raj-Waise mit fünf Jahren aus seiner gewohnten Umgebung nach England in eine Pflegefamilie gesteckt wurde, dort mehr Züchtigung als Liebe erfuhr, wegen für die Leserschaft noch ungeklärter Umstände aus der Familie heraus in ein Internat kam, das zumindest ein wenig Heimat versprach, um…

Das Sterben der Bienen?

„… um in der Natur und mit der Natur zu leben, müssen wir uns von der eigenen Natur entfernen. Bildung handelt davon, sich selbst zu trotzen, der eigenen Natur, den Instinkten zu trotzen…“ Was bläht sich der Mensch doch in seinem Menschsein auf. Er bildet sich was ein auf seinen Intellekt; seitdem er von den…

Chinas verlorene Töchter

Es ist fürchterlich! Was da in China aufgrund der unsäglichen Verknüpfung von alten patriarchalischen Strukturen und der 1-Kind-Politik in den letzten Jahrzehnten im Detail gegen weibliche Babys abgegangen ist, haben wir hier in Europa möglicherweise geahnt, wir haben uns selten genauer damit beschäftigt und es sicher nicht im Detail gewusst. Diese Reportage ist derart ungeheuerlich…

Die Verlierer der Globalisierung

„Genau.“ Maurizio ereiferte sich. „Natürlich bleiben sie bei uns irgendwo hängen, wir haben ja quasi nur Küste. Und wir Italiener sind großzügig, wir haben ein Herz, wir helfen überall, nicht so wie … die Franzosen.“ Er sah niemanden an. “ Ich verstehe euch nicht, warum ihr Franzosen euch so anstellt“ brummelte er. “ Die Menschen wollen ja nicht mal in Frankreich bleiben, die allermeisten wollen nur durch, um nach Deutschland zu kommen oder nach Skandinavien. Und wir müssen sie trotzdem festhalten. In Ventimiglia sind langsam alle müde und ich kann meine Landsleute verstehen. Im Laufe des letzten Jahres hatten wir mehr Flüchtlinge an der Grenze , als Ventimiglia Einwohner zählt!“