Und lasse mich nichts im Leben aushalten müssen

Politisch aufrührerische Zeiten waren es in den 1830er Jahren, als es den erst 18 jährigen Georg Büchner von Darmstadt ins politisch freiere Straßburg verschlug. Vorrangig wegen des Medizinstudiums, politische-freiheitliche Ansichten ergaben sich dort zwangsläufig aus der Liebe zur Philosophie. Eine andere Liebe fand der junge leidenschaftliche Büchner in der 3 Jahre älteren Tochter seiner Vermieter:…

Die üblichen Verdächtigen präsentieren ihre Highfives des Jahres 2016

awogfli Der Zwerg reinigt den Kittel  von Anita Augustin Grandiose österreichische Literatur abseits der bekannten Stars! Eine sehr üble anarchische bitterböse Satire über das unschöne ekelerregende Altern in einer Geriatriehölle. Ganz meine Art, wie ich schwarzen Humor liebe, aber sicher nicht für jedermann.   Orbans Ungarn  von Paul Lendvai Mein Sachbuch des Jahres: Eine treffende…

Donald Antrims Sicht auf die Welt – It’s a man’s world

Antrim erschafft Charaktere für das Gedankenkopfkino, sie sind nicht sympathisch, sie sind zerrissen, sich selbst gegenüber unehrlich und sie entlarven sich, während sie von anderen erzählen. So wie es eben auch entlarvend ist, was man selbst über andere Menschen denkt, wenn man denn befähigt ist seinen inneren Gedanken die die Handlungen beeinflussen zuzuhören, sie zu…

Der Sommer 1926

Der Sommer 1926 sollte ein intensiver und arbeitsreicher werden, einer der mit einem weit gereiften oder gar vollendeten Romanmanuskript sein Ende findet. So jedenfalls stellte sich F. Scott Fitzgerald seine Zeit in Juan-les-Pins, das seinen letzten ruhigen Sommer vor der Touristenschwemme erlebt, vor. Die Idee des Romans im Kopf, das Konzept noch unausgereift, will er…