Seepferdchenfeminismus: spiegelverkehrt, bitterböse und urkomisch

Wenn eine Autorin einen feministischen Roman schreiben will, kann sie anklagend oder einfühlsam eine furchtbare Geschichte über Leid und Unterdrückung durch das Patriachat schreiben, oder sie kann einfach auf extrem witzige Weise den Spieß umdrehen und die Groteske der schon komplett von der Gesellschaft verinnerlichten männlichen Privilegien abmontieren, so dass sie erstmals humorvoll entlarvt und…

Wir müssen reden – alle!

Auf ein Wort vorab: Das Buch, das ich hier vorstellen möchte – und das sicherlich nicht im Geringsten so umfassend, wie dessen Inhalt und die daraus resultierenden Erkenntnisse für mich sind – hat mich über einige Monate aktiv begleitet und beschäftigt und meine Sichtweise auf viele alltägliche Situationen, Erlebnisse und Erfahrungen, nicht nur in Bezug…

Moderner Feminismus für Jedermensch: intelligent, witzig und authentisch

Kann ich ein aktuelles Feminismusbuch Männern und Frauen gleichermaßen empfehlen? Ja, seit Kurzem kann ich das, nämlich dieses. Margarete Stokowski hat mit ihrem Werk in leichter Form – ich meine hier den sprachlichen Ton, der LeserInnen die Inhalte abseits von gelernten Feminismustheorien und Vorwissen leicht rezipieren lässt und beileibe nicht leichtgewichtige Inhalte – einen ausgezeichneten…

Anti-Feminismus-Gekuschel

Sophie Passman ist mit ihrem Sachbuch angetreten, den Archetypus des „Alten weißen Mannes“ zu erforschen und hat hierzu alte oder mittelalte, weiße, gut situierte Männer über diesen Begriff, ihre Privilegien und zum Feminismus interviewt. Sehr bald schrieb ich im Geiste eine Notiz an mich: „Nimm bitte auch den Untertitel eines Buches todernst!“, denn der darin…