Den eigenen Südpol finden

„Stille heißt, eine Pause einlegen, um Dinge wiederzuentdecken, die uns Freude bereiten.“ Vor einigen Jahren verbrachte ich die letzten Tage des Jahres mit meinem damaligen Freund – und jetzigem Mann – in einer abgelegenen Hütte in der Fränkischen Schweiz. Es gab kein elektrisches Licht, nur Kerzen; keine Heizung außer einem Holzofen auf dem auch der…

Wenn der Zahn der Zeit am Berg nagt

Wer wie ich längere Zeit im Ruhrgebiet verbracht hat, wird irgendwann fast schon automatisch bergbauaffin. Oder zumindest hellhörig, wenn es um das Thema geht. So kam ich auch zu Marie Gamillschegs Debütroman „Alles was glänzt“; ein Bergroman der anderen Art. Der Buchrückentext zitiert: „Tief in den Stollen des alten Bergwerks tut sich was – und…

In Lichtgeschwindigkeit durch die USA gehetzt

Kann ein Reisejournalist, der es gewohnt ist, seine Gedanken in ziemlich kurze Artikel in Zeitschriften zu stopfen, weil er nur ein paar tausend Wörter zur Verfügung hat, auch zwangsläufig ein gutes Buch schreiben? Nein er kann nicht, vor allem wenn er seinen Zeitschriften Reportagen-Stil beibehält und so überhaupt nicht auf das Medium Buch eingeht, in…

Ein Seelensuchender

Als meine Kinder noch im Kindergarten waren, stellte sich uns die Frage, wohin mit dem Nachwuchs, wenn es in die Schule gehen soll. Da in unserer Nähe eine Waldorfschule war, kamen wir überhaupt erst auf die Idee nach einer Alternative für die staatliche Schule zu suchen. Nach einigen Informationsabenden an den Schulen und Diskussionen mit befreundeten…

#Welttag des Buches – #MeinKlassiker

Birgit von Sätze&Schätze hatte im letzten Jahr ihr Projekt #MeinKlassiker angeworfen, zu dem auch ich einen Beitrag leisten durfte. Da #MeinKlassiker erstens wunderbar in meine Idee des Wiederlesens meiner persönlichen #Backlist passt und Manhattan Transfer nun auch im Taschenbuch in neuer Übersetzung vorliegt, möchte ich euch meine Gedanken dazu gerade am Welttag des Buches nicht…