Ganz nah ist es wunderschön

Elisabeth, von allen kurz Beta genannt, lebt in Berlin und ist in einem angesagten Start-Up für die Qualitätskontrolle der entwickelten Software zuständig. Technikaffin wie sie ist, besitzt sie einen 3-D-Drucker, mit dem sie vor allem kleine Tiermodelle erstellt. Sie versucht versteckte Berliner Eisdielen ausfindig zu machen und damit ihren Alltag aufzulockern, der wie heute fast…

Aktuelle tschechische Minidramen

Dieses Werk der Autorin im Rahmen der Verlagsreihe tschechische Auslese teilt sich in drei Kurzgeschichten, von denen alle so höchst unterschiedlich sind, dass ich sie unbedingt einzeln betrachten und bewerten muss. Eines gleich vorweg, Iva Pekárková kann richtig gut schreiben, sprachlich wundervoll fabulieren, einen spannenden Plot konstruieren, auch in der Kürze der Geschichten trotzdem einen…

Liebe geht durch den Magen

Martin Suter, den ich vor allem für seine Krimiserie mit der Hauptfigur Allmen und sein grandioses Projekt Song book verehre, hat auch noch andere, mir bis vor Kurzem unbekannte Perlen verfasst. Eine liebe Freundin schenkte mir zum Geburtstag im Frühjahr dieses schöne Buch, an dem ich bislang tatsächlich offensichtlich immer vorbeigestolpert bin. News, Wien schrieb…

Zuhause in der Barbary Lane 28

Als ob es gestern gewesen wäre, kann ich mich daran erinnern, dass mir meine (damalige Studien-)Freundin und jetzige Mittäterin beim Feinen Buchstoff, Birgit aka daslesendesatzzeichen, von einer ihrer Lieblingsreihen vorschwärmte. Nicht ohne mich zu warnen, dass die damals sechs erschienenen Bände äußerst hohes Suchtpotential zu Tage fördern könnten. Den ersten Band mit dem Titel Stadtgeschichten…

Eine Annäherung an ein Phänomen

Als David Bowie zwei Tage nach seinem 69. Geburtstag und dem Release seines letzten Albums Blackstar verstarb, war ich fassungslos. Erst drei Jahre zuvor hatte er eine für mich grandiose, lang erwartete, kaum erhoffte Scheibe veröffentlicht, die ihn wie gewohnt in einem neuen Licht zeigte. Die Videos zu den einzelnen Singleauskopplungen waren wie immer künstlerisch…