Makes me wanna travel

Fernweh – ein Gefühl, das ich mir in den kalten und viruslastigen Monaten der Pandemiezeit grundsätzlich versage. Man wird sonst ja doch schwermütig. Aber manchmal passiert es eben, dass es einen trotzdem überkommt, wenn man ein Buch liest, in dem andere Länder beschrieben werden und das dann auch noch auf eine derart anschauliche, fast schon…

Absturz im Buchgebirge

Ich suche mir gerne Literatur, die ein wenig abseitig ist, wühle oft in den Verlagsprogrammen kleinerer Verlage und stoße immer wieder auf Perlen. Zweimal ist mir dies auch beim umtriebigen Berliner Verbrecher Verlag gelungen: „Vater und ich“ von Dilek Güngör, das ja dann sogar für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde und „Spitzenreiterinnen“ von Jovana Reisinger,…

Freiheit über den Wolken

Zu „Wolkenkuckucksland“ von Anthony Doerr kam ich per Zufall. Ich kannte den Namen des Autors zwar, wusste auch, dass er bereits den Pulitzer-Preis erhalten hat, hatte aber noch nie etwas von ihm gelesen. Völlig unvoreingenommen machte ich mich also an diesen brachialen, über 500 Seiten fassenden Wälzer – und wurde mehr als reich belohnt!! Seit…

Erdig, rural, verknappt – großartig!

Es gibt sie einfach, diese literarischen Perlen. Eine von ihnen liegt hier vor mir: Ein Debüt der bis dato unbekannten Stefanie vor Schulte, die sich bei diesem Roman so selbstverständlich einer so außergewöhnlichen Sprache bedient, dass man sich nur ehrfürchtig wundern und verneigen kann. Worum geht es? Schwer, das kurz wiederzugeben. In einer nicht näher…