Der Store

Rob Harts erster Roman, im Original „The Warehouse“ betitelt, muss sich von dystopieerfahrenen deutschsprachigen Leserinnen (Männer mitgemeint ;) ) an Marc -Uwe Klings genialem Qualityland messen lassen. So dachte ich zumindet bis ich das Buch in der Hand und angelesen hatte. Hart, der gerade als Verleger bei Mysterious Press arbeitet hat bereits Erfahrungen als politischer…

Noch drei Mal Essen bis zur Anarchie

In einem sehr impulsiven Spontankauf – wahrscheinlich weil mir das Cover gefiel – habe ich mir für meinen Urlaub das Hörbuch: Der Wal und das Ende der Welt besorgt und bin nur ein wenig enttäuscht worden. Der Roman ist zu siebzig Prozent eine ausgezeichnete optimistische Wohlfühl-Dystopie, die zeigt, wie ein Teil der Menschheit in der…

Hoffnungslose Dystopie

In Berlin prangt ein Schriftzug auf dem Haus in der Kastanienallee 86 : „Kapitalismus normiert, zerstört, tötet.“ Handys (bzw. Endgeräte, wie Sibylle Berg sie nennt), Fernsehen und MacDonalds (für Fastfood) sind das Brot und Spiele der Neuzeit. Was getötet wird, ist das Miteinander. Im Kapitalismus ist das Gegeneinander schon angelegt. Wohin das führt, sehen wir…

Arche Noah

Serien fange ich immer erst an zu lesen oder zu schauen, wenn auch der letzte Teil erschienen ist. Ich mag es einfach nicht Monatelang auf das Ende zu warten. Dann habe ich den Anfang wieder vergessen. So auch bei dieser Serie, bei der der letzte Teil allerdings schon 2016 erschienen ist. Doch an drei Bände…