Das Schweigen brechen

Mathis und Théo sind beste Freunde und haben ein Geheimnis: In einem Versteck in ihrer Schule trinken sie ab und zu und immer öfter Alkohol. Kein Bier, keine Alkopops, sondern Hochprozentiges. Aus Neugierde und als „Spiel“ begonnen, entwickelt sich das Trinken mit beängstigender Ernsthafttigkeit zu einer Bedrohung ihrer Gesundheit.

Angst frisst Leben

Dieser Roman hat mich von der ersten Szene an sofort gepackt, nie mehr losgelassen und schwer begeistert. Ich könnte ein Liebeslied schreiben über die Verbindung zwischen mir und solchen Liebesgeschichten, wie sie auch die Autorin erzählt, die uns zwar sehr viel über Beziehungen beibringen, aber keinen Funken Romantikgefasel aufweisen, denn ich bin eine inbrünstige Romantikhasserin.

Handlungsstränge völlig losgelöst und in Quarantäne

So überhaupt nicht erfreut war ich von diesem durch renommierte britische Literaturpreise ausgezeichneten Werk. In all den Szenen, Geschichten, Zeilen und Seiten verspürte ich nicht mal irgendwie und zu irgendeinem Zeitpunkt annähernd einen Funken von lauwarm. Für mich fehlten der Flow, der Zusammenhang der stilistischen Mittel und die Konsistenz des Romans. Dabei sind das Hauptthema…

Soul, mate!

Holde Leserschaft, es wird speziell. „Meine 100 Seelenschützer“ heißt das Buch, das ich heute bespreche. Ja, man zuckt leicht zusammen, denn sofort hat man stereotype Bilder vor Augen, was das wohl so sein wird. Dennoch: Es hat mich irgendwie angesprochen, bei der Suche nach neuem Lesestoff, manchmal gibt es ja ein bestimmtes Buch für einen…