Angst frisst Leben

Dieser Roman hat mich von der ersten Szene an sofort gepackt, nie mehr losgelassen und schwer begeistert. Ich könnte ein Liebeslied schreiben über die Verbindung zwischen mir und solchen Liebesgeschichten, wie sie auch die Autorin erzählt, die uns zwar sehr viel über Beziehungen beibringen, aber keinen Funken Romantikgefasel aufweisen, denn ich bin eine inbrünstige Romantikhasserin.

Ein Russe kommt selten allein – auch in Vermont

Was macht die Arbeit eines Sheriffs aus? Also nicht in einem Schwarz-Weiß-Western aus dem Jahre Dunnemal, sondern heute. Lucian Wing, amtierender Sheriff im ländlichen Vermont, würde sagen: Dinge passieren lassen zu können und zu versuchen, nichts so richtig aus dem Ruder laufen zu lassen. Denn wie er von seinem Vorgänger Wingate gelernt hat, kann man…

Reisen durch Leben und Zeiten

In der TAZ  gab es eine hervorragende, großartige, weil neugierig machende und hohe Erwartungen schürende Besprechung zu Regina Porters Debüt Roman „Die Reisenden“. So wanderte dieses Buch – das ich, des Covers wegen, eher unter Kitschroman, Lovestory geframed hätte –  in meine Wishlist und, weil die Rezension so vielversprechend klang, bald auch in mein Haus.…

Handlungsstränge völlig losgelöst und in Quarantäne

So überhaupt nicht erfreut war ich von diesem durch renommierte britische Literaturpreise ausgezeichneten Werk. In all den Szenen, Geschichten, Zeilen und Seiten verspürte ich nicht mal irgendwie und zu irgendeinem Zeitpunkt annähernd einen Funken von lauwarm. Für mich fehlten der Flow, der Zusammenhang der stilistischen Mittel und die Konsistenz des Romans. Dabei sind das Hauptthema…