Happy-go-lucky*

Die erste Bekanntschaft die ich mit dem Autor David Sedaris machen durfte war „Nackt“. Ein sehr lustiges Buch, wenig verwunderlich, wenn man sich seine zahlreichen Auszeichnungen anschaut und seine noch zahlreicheren Grammy Award Nominierungen (Kategorie: Best Spoken Word Album). Der Mann hat Humor, den man mögen kann oder auch nicht. Den Witz über den Polizisten,…

Alles hängt zusammen. Alles

Boston, September 1974. Eben erst wurde ein Gesetz erlassen, dass die Rassentrennung an Schulen über das sogenannte „busing“ aufheben soll. Schwarze Schüler sollen mit Bussen an Schulen in weißen Vierteln gefahren werden und umgekehrt. In Southie, im Bostoner Süden, dort wo die legendäre Bostoner Teaparty stattfand, leben vorwiegend Familien mit irischen Wurzeln. Das Viertel sieht…

Hundertlagig genähte, viel zu große Alterspatchworkdecke in Regenbogenfarben

Dass dieser Roman episch breit wird, ist auf den ersten Blick erkennbar, denn mit dem Buch kann man Leute erschlagen. Nicht erwartbar war aber, dass hier nicht vordergründig Irvings Erzähltalent eskaliert, sondern schöde Redundanzen Programm sind. Diese existieren nicht nur einmal im Plot, sondern mindestens dreißig noch dazu schlechte Szenen werden zwanzigmal während der Geschichte…

Downtown kein Shabbychic

Hopwood Depree, etwas über Vierzig, alleinstehend, relativ erfolgreicher Kreativer aus der Film- und Eventbranche L.A. betreibt neuerdings Ahnenforschung. Anlass dafür ist der frisch verstorbene Großvater, der von diesem Thema fasziniert war und die Geschichte der Familie Hopwood bis nach England verfolgte. Zudem verlor die eng verbandelte Familie auch noch innerhalb desselben Jahres überraschend den geliebten…