„Das All und das Nichts – Von der Schönheit des Universums“ von Stefan Klein ist als ein echtes Kleinod zu bezeichnen.
Gerade in Zeiten des versuchten geistigen Wirrwarrs durch Fake News, Wissenschaftsverteufelung und Verschwörermist erweist sich dieses bei S. Fischer erschienene Buch als reinstes Geistesbalsam, auch wenn schon Einstein erkannt hatte, dass sich die Natur unserer Logik widersetzt. (S.105, Z.8f) – Oder gerade darum.
Immerhin leben wir alle in einer Zeit, in welcher mehr Forscher*innen auf mehr Gebieten tätig sind, als jemals zuvor in der bekannten Geschichte und der daraus resultierende Erkenntnisstrom kann einen nicht wissenschaftlich geschulten Menschen schlichtweg weghauen.
Diesen Menschen kann ich nur nahelegen „Das All und das Nichts“ zu lesen. – Und dies bitte in aller gebotenen Ruhe. Denn es schenkt Einordnung und Halt, ohne dabei abgehoben daherzukommen. Ganz im Gegenteil:
„Forschung ist das Bemühen, die Welt aus ihrer natürlichen Ursache heraus zu verstehen.“ (S.208, Z.8ff) – Und dass dieses Forschen eine ästhetische Schönheit aufzeigt, der stellenweise nur mit Poesie beizukommen ist, macht „Das All und das Nichts“ noch wertvoller.
Nebenbei schenkt dieses Buch all jenen Menschen Gewissheit, die befürchten, durch eine überragende Technologie berechenbar zu werden. Dies ist schlichtweg unmöglich, wie der Autor der geneigten Leserschaft ganz leicht und nachvollziehbar vor Augen führt.
„Unsere Prognosen versagen, weil das Universum schöpferisch ist.“ (S.77, Z.25ff), was auch absolut auf dieses Buch, als Teil des Universums, zutrifft, denn sogar Liebhaber des legendären britischen Detektivs als auch jene der provinziellen Hobbits aus dem Tolkien Universum erfahren in „Das All und das Nichts“ erstaunliche Fakten bezüglich ihrer Lieblinge …
Geruede – immer wieder ergriffen
Das All und das Nichts von Stefan Klein ist 2017 im Verlag S. Fischer erschienen. Für mehr Informationen zum Buch durch Doppelklick auf das im Beitrag enthaltene Cover oder auf der Verlagsseite.
*(S.17, Z.21f)
