Take the long way home

Liebe ist gewaltig, so der Titel des Romandebüts von Claudia Schumacher und ja, das kann sie sein. Im positiven, aber wie im Verlauf der Lektüre sehr rasch klar wird, auch im negativsten Sinn, nämlich gewalt(tät)ig. Wobei man hier schon wieder darüber streiten könnte, ob das dann noch Liebe ist. Vieles in diesem außergewöhnlichen Roman ist…

Ein leerer Platz

Ein Raum, vier Stühle, drei Menschen, zwei davon getrennt, aber noch irgendwie in einer Partnerschaft, die dritte Person als Vermittlerin dazwischen und das vor allem für den letzten, den leeren, den außergewöhnlichen Sessel. Denn dieser leere, nicht zu den anderen Sitzgelegenheiten passende Sessel symbolisiert offensichtlich etwas. Was genau, das müssen Charlotte und Steve miteinander herausfinden…

Die clevere Alternative

Daniel Glattauer kannte ich bislang nur durch „Gut gegen Nordwind“ – und davon, leider, bislang auch nur den Film. In der Hamburger Bücherhalle fiel mir nun das schmale knallrote Bändchen „Die Wunderübung“ von ihm in die Hände und ich nahm es interessehalber mit. Überlesen hatte ich den Zusatz „{Eine Komödie}“ und so war ich doch…

Voyeurismus

Zu Beginn des unheilbaren Romantikers erläutert der Autor Frank Tallis weshalb er Psychologe wurde, schließlich ist es ein Beruf, bei dem, wie er behauptet, immer Kleenex Packungen auf dem Tisch stehen und er erzählt, dass er tausende Stunden damit verbracht hätte, Menschen beim Weinen zuzusehen. Das ist für mich eine recht abstossende Jobbeschreibung, doch wenn…