Adams Rippe rebelliert und emanzipiert sich

Simone Hirth hat sich einen sensationellen Plot ausgedacht, der seinesgleichen sucht und erzählt Evas Geschichte aus feministischer Sicht. Die erste Szene spielt im Paradies und beschreibt den Sündenfall. Eva lebt mit dem schleimigen Adam ohne Rückgrat zusammen im Garten Eden, der sie ohne jegliche Empathie zur Triebabwehr benutzt, es kommt anschließend sogar raus, dass er…

Aufarbeitung von Verlust

Ich schätze die Autorin seit ihrem letzten Roman Liebe/Liebe und war damals schon beindruckt, wie empathisch sie komplett furchtbare Ereignisse erzählen kann, sodass man als LeserIn völlig gefangen und involviert ist, ohne grausam, abgestoßen oder überfordert zu sein. Pelny beschrieb damals heftig und aufrüttelnd aber auch gefühlvoll und positiv wie Traumata eines Missbrauchs überwunden werden…

Alles hängt zusammen. Alles

Boston, September 1974. Eben erst wurde ein Gesetz erlassen, dass die Rassentrennung an Schulen über das sogenannte „busing“ aufheben soll. Schwarze Schüler sollen mit Bussen an Schulen in weißen Vierteln gefahren werden und umgekehrt. In Southie, im Bostoner Süden, dort wo die legendäre Bostoner Teaparty stattfand, leben vorwiegend Familien mit irischen Wurzeln. Das Viertel sieht…