Irrungen und Wirrungen

Irene Diwiak war mir kein Begriff, bis die Chefin meiner Lieblingsbuchhandlung hier im Dorf eine knappe, aber gute Rezension über „Liebwies“ verfasst hat. Es ist der erste Roman der 1991 in Graz geborenen Schriftstellerin – und er macht Lust auf mehr! Ihr Buch ist eine zeit- und alterslose Studie der Gesellschaft. Weder die Jahreszahl spielt…

Moderne jüdische Familienaufstellung im Katastrophenfall

Im Rahmen meiner EU-Autorinnenchallenge habe ich mich erneut aus meiner Komfortzone herausbegeben und bin auf meiner Reise durch Europa in den Niederlanden bei der mir unbekannten Schriftstellerin Jessica Durlacher gelandet. Irgendwie habe ich ja mittlerweile schon Gefallen daran gefunden, Bücher zu erforschen, die mir noch nie jemand empfohlen hat und von denen kaum einer weiß.…

Entgegen aller Vernunft

In Frühlingsnächten passiert so manches, zumal wenn sie mystisch sind. Die Natur bricht auf in einen neuen Zyklus, der sich zwar jährlich wiederholt, aber doch jedes Mal anders ist. Junge Menschen brechen auf, um sich ihren zukünftigen Lebensweg zu suchen. So auch die 24 jährige Allen. Eigentlich ist ihr größter Wunsch, aus der tiefsten amerikanischen…

Leben im New York der 1850er Jahre

Von Walt Whitman, der als der Mitbegründer der modernen amerikanischen Dichtung gilt, ist den meisten von uns wohl sein umfassendes Lebenswerk mit dem Titel „Leaves of Grass“ bekannt. Manchen Lesern direkt via Lektüre, manchen Menschen aus dem wunderbar schrägen Film „Down by Law“, den Jim Jarmusch 1986 in die Independentkinos brachte, damit über diesen Bereich…