Druiden, Geheimbünde und das alles in Köpenick

Wer Kai Lüftners ersten Band der herrlich witzig-schrägen Reihe um die alte Adelsfamilie Finsterstein aus Köpenick gelesen oder gehört hat, ist sicher voller Neugierde darauf, wie die Geschichte wohl weitergehen mag. Nachdem Fred und sein neuer Freund Franz die Familie Finsterstein aus ihrem 400-jährigen steinernen Schlaf geweckt hatten und mit knapper Not den offensichtlich feindlich…

Short but great

Es gibt Bücher, die haben richtig Substanz und trotzdem kann man nicht allzu viel über sie sagen, außer: guckt selbst. Eines dieser Bücher ist das im Kiwi-Verlag von Jacky Fleming erschienene Das Problem mit den Frauen. Ausgangspunkt dieses überaus witzigen, klugen und außergewöhnlichen Büchleins war die natürlich nicht ganz ernst gemeinte Feststellung, dass es keine…

Elf Freunde … oder mehr … müsst ihr sein

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel oder nach der Saison folgt die nächste, das Leder rollt und das Runde will ins Eckige. Wie das Ganze ausgehen wird, weiß im besten Falle keiner – oder vielleicht doch? Wie wir wissen, ist die Geschichte des Fußballs in Europa und der Welt voll von Ereignissen, die durch…

Geister der Vergangenheit

Direkt neben dem Coffeeshop ist ein Schuhputzstand, zwei throngleich erhöhte Sitze, darunter ein Bursche, der einem die Schuhe poliert. Es ist ein junger Mann, der in diesem Moment in ein Buch vertieft ist und die Uniform trägt, die mit seinem Beruf offenbar zwangsläufig einhergeht: Hosenträger und Schirmmütze, eine vage an den Beginn des zwangzigsten Jahrhunderts erinnernde Kombination. Neben Samuel steht Periwinkle, der sich die Schuhe putzen lassenwill, aber zögert.
„Ich bin ein gebräunter Weißer in einem teuren Anzug“ sagt Periwinkle, und starrt den schwarzen Schuhputzer an.
„Und das bedeutet genau was?“ fragt Samuel.
„Ich mag das Bild nicht.“

Underdogs

Wer mich kennt, also etwas näher als über diesen Blog oder sonstige sozialen Netzwerke, weiß erstens, dass ich in Nürnberg geboren wurde, zweitens in einer unglaublich Fußball affinen Familie aufwuchs, drittens mein Vater das Glück hatte, einen Glubberer*  der 1968er goldenen Generation-Mannschaft, die dann leider ja auch gleich 1969 von der ersten in die zweite…