Hitlers jüdischer Freund

Die Beschreibung „Ein rasanter Schelmenroman“ (Der Tagesspiegel) bringt es auf den Punkt –  ein Buch, das dieses Etikett tatsächlich zu Recht trägt! Es liest sich wie eine irrwitzige Fahrt in der Achterbahn auf dem Jahrmarkt. Man weiß nicht genau, welcher Wahnsinn einen nach der nächsten Ecke oder Kurve erwartet. Geht es weiter bergauf oder urplötzlich…

Spil no eis

Dies wird eine Liebeserklärung – aber wo soll ich beginnen? Als alter Martin-Suter-Fan stolperte ich letztes Jahr über die Ankündung von „Song Book“ im Diogenes-Newsletter. Doch ganz ehrlich: Schwiizerdütsche Lieder eingespielt von einem mir völlig fremden Herrn, mit irgendwelchen frei erfundenen Geschichten zu ihrer Entstehung in einem schmalen Bändchen vereint – puh! Das klang für…

Soul, mate!

Holde Leserschaft, es wird speziell. „Meine 100 Seelenschützer“ heißt das Buch, das ich heute bespreche. Ja, man zuckt leicht zusammen, denn sofort hat man stereotype Bilder vor Augen, was das wohl so sein wird. Dennoch: Es hat mich irgendwie angesprochen, bei der Suche nach neuem Lesestoff, manchmal gibt es ja ein bestimmtes Buch für einen…

Alltagskunst

Die Kunst, den Alltag treffend zu beschreiben, und die Leserschaft dennoch bei Laune zu halten, beherrschen nur wenige Autoren. Oft werden lieber ganz besondere Momente im Leben der Protagonisten ins Zentrum des Buches gerückt oder dramatische Ereignisse thematisiert. Das Alltagsleben, das Banale, Normale, das ja oft langweilig sein mag, aber manchmal gerade in seiner Monotonie…