Love is in the air – mit Sogwirkung!

Heute gibt es mal eine Jugendbuchbesprechung, direkt von der Zielgruppe verfasst 😉 Zu diesem Luxus kommt Ihr, weil meine 14-jährige Tochter innerhalb der letzten 2 Wochen eine Hun­dert­acht­zig­grad­wen­de gemacht hat, was ihr Leseverhalten angeht. Nachdem sie in den letzten Jahren kaum mal freiwillig zu einem Buch griff, kam sie neulich strahlend aus ihrem Zimmer mit…

#Euphancholie

Benedict Wells hat sich in seinem neuen Roman Hard Land für die Zeit entschieden, die ihn am meisten fasziniert, die er aber selbst nicht als Teenager erlebt hat, weil er schlichtweg erst in den 80er geboren wurde. Dabei hat er seine Geschichte in eine Kleinstadt in Missouri verlegt, ein cleverer Trick, um Kritik an der Ausrichtung des Romans zu entgehen. Denn Wells wollte keinen kritischen Roman schreiben, sondern sich die Sehnsucht nach dem einen Sommer, der alles irgendwie verändern kann, von der Seele schreiben – und das hat er richtig gut gemacht.

Den Menschen und King Kong

James Mc Brides Roman „Das verrückte Tagebuch des Henry Shackleford“ liegt immer noch angelesen im „Regal der Verdammten Bücher“ und wartet darauf gelesen zu werden. Stilistisch konnte ich mich partout nicht damit anfreunden. Deshalb war ich schockiert, dass ausgerechnet der liebevoll ausgewählte Roman „Der heilige King Kong“ ebenfalls von diesem Autor ist. Gepennt bei der…