Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär

In den Gehirn zersetzenden Zeiten aus Desinformation, Verschwörungsbla und alternativen Fakten mit Aussicht auf den wahnsinnigen US – Brüllaffen als zukünftigen Präsidenten muß man für Bücher wie „Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“ von Walter Moers ungemein dankbar sein.

Denn da muß man nichts hinterfragen und abwägen. Man weiß, woran man ist. Und das tut so gut.

Sobald der allseits bekannte und beliebte Käpt’n Blaubär aus den Anfängen seines Lebens zu erzählen beginnt, kann man sich des Unterhaltungswerts gewiß sein.

Abwechslungsreich und phantasievoll ausgestaltet erleben wir die ersten Schritte im Leben dieses unerreichten Bären.

Ein Feuerwerk der Ideen ist in diesem Buch zu finden, was Leserinnen und Lesern dabei hilft, die eigenen eingefahrenen Denkmuster zu erweitern und gegebenenfalls in neue Bahnen zu lenken, ohne dabei gleich die ganze Welt in Frage zu stellen.

Die einzelnen Geschichten und Charaktere werden durch zahlreiche Zeichnungen und Porträtierungen aus Walter Moers‘ Feder untermalt, was den Unterhaltungswert des Buches zusätzlich steigert.

Es ist Urlaub und Balsam zugleich für all jene Gehirne, die am Kurs ihres Herzens gerade im Ozean russischer und chinesischer Propaganda und Zersetzung festhalten wollen.

720 Seiten hochwertigstes Seemannsgarn, das niemanden schaden kann, denn es spielt weit draußen in den zamonischen Gewässern und auf jenem faszinierenden Kontinent selbst. – Alles der einzigartigen Phantasie von Walter Moers entsprungen. Und auch nach über zwanzig Jahren seit seinem Erscheinen ist es ungebrochen der Aufmerksamkeit wert.

Lesespaß und Denkanstöße für die ganze Familie. Zum Vorlesen außerordentlich geeignet.

 

Geruede

 

Für weitere Informationen zu dem Buch folgen Sie bitte dem Link unter dieser Zeile oder aber klicken Sie auf das Cover.

https://www.zamonien.de/buch_blaubaer_penguin.php

 

 

4 Gedanken zu “Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär

  1. Es ist ja nie leicht mit nur einem Gehirn überhaupt klar zu kommen. Und bei zu vielen scheint ja nicht mal das richtig zu funktionieren. Und Kopfschmerzen besitzen eine so überaus zermürbende Komponente.
    Auf kopfschmerzfreie Zeiten!

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  2. Habe ich damals mit Begeisterung gelesen. Manchmal beneide ich den Prof. Nachtigaller mit seinen Außengehirnen. Vor allem, wenn ich Kopfschmerzen habe und mein einziges Hirn gerade nicht zu gebrauchen ist.

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  3. Das finde ich ja super, daß ich Dich dahingehend inspirieren konnte, Frau Wiemann. Ich halte das gerade auch für eine ausgezeichnete Idee, die lesenden Schritte in diese Richtung zu wenden. Mögen sich uns noch viele anschließen. ;)

    Gefällt 2 Personen

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