Held kriegt die Kurve

Ultraviolett beschreibt eine mir ziemlich unbekannte Welt und auch eine mir fremde Generation, aber das schafft der Autor Flurin Jecker so authentisch und dermaßen gut, dass ich sehr viel schlüssig nachvollziehen konnte. Genauso geht gute Fiktion. Der Protagonist, ein junger Mann mit dem Spitznamen Held leidet an seinen Dämonen, die er Geister nennt. Wenn ich…

Von der Drogenparty zum Projekt gesellschaftlicher Aufstieg

Ich habe noch nie einen so punktgenauen, fast schon untertriebenen und Bescheidenheit heuchelnden Klappentext gelesen – der Roman ist genauso wie angekündigt nicht nur ein wilder, sondern einer der schrägsten kühnsten und abgedrehtesten Ritte durch die Berliner Szene quer durch die Jahrzehnte. Die extrem überzeichneten kuriosen Figuren in ihren Subkulturen erinnern mich ein bisschen an…