Berauschend bunt

Wer Kat Menschiks Namen kennt, hat sofort, wenn er*sie ihn hört, ein bestimmtes Bild vor Augen. Die Grafikerin, die mich immer wieder ob der bildlichen Ausarbeitung verschiedenster Themen überrascht hat einen eigenen, besonderen und deshalb für mich sehr schönen Wiedererkennungswert. Für mich hat sie eine Marke geschaffen, die ich mittlerweile ohne zu zögern erkenne. Ihre…

„Auf der Rolltreppe (und nur da) stehe ich immer rechts“

„‚Cause with my mid-youth crisis all said and done
I need to be youthfully felt ‚cause, God, I never felt young“¹

Es soll so etwas wie ein faustischer Pakt sein: Ein junger Mann, knapp vor der magischen 30 – wer sagt eigentlich, dass diese Altersgrenze magisch ist? – bekommt ein Angebot. Sieben Nächte soll er durchleben, wie er sie noch nie erlebt hat. Wann es damit losgeht, ist ungewiss. Er bekommt Nachricht, muss an einem bestimmten Ort erscheinen und sich dann auf eine der sieben Todsünden einlassen. Danach hat er die Nacht über Zeit, das Erlebte und seine Gedanken dazu niederzuschreiben – bis morgens um 7 Uhr. Jeweils sieben Seiten. Faust ging den Pakt mit dem Teufel ein, weil er das ergründen wollte, was die Welt in ihrem Innersten zusammenhält, dem Leben also auf den Grund gehen. Per Intellekt und Studiererei hat er das bereits getan, was fehlt ihm also noch? Das Gefühl lebendig zu sein.