Ich bin mir meiner Fehlprägungen und Schwächen durchaus bewußt, denn ich beherrsche eine geheimnisvolle Kraft, die von manchem schon als mythisch angesehen; wenn nicht sogar als magisch abgetan wird.
Die Anwendung dieser Kraft beinhaltet jedesmal wieder Schmerz und Scham. Dicht gefolgt vom Zorn.
Mächtige Wellen werden da generiert. Innere Häfen zerschmettert, Hoch aufragende Massive eingeebnet.
Da geht es hoch her, wenn man in den Spiegel der Reflexion schaut.
– Also Kraft strotzend sieht anders aus.
Selbsttäuschung, Anmaßung und Überheblichkeit. – Die drei Huren des männlichen Egos, das so gerne Händchen hält mit der alles beherrschenden Kleingeistigkeit.
Alternativlosigkeit wird Dogma.
Einfach nur geradeaus. Der Zeit hinterher.
Auf der Schmalspur des Seins.
Das eigene Verständnis flach wie die Straße, auf der wir dahinschießen.
Ferne Ziele und Ideale im Blick.
Leben leben lernen.
Ein lebenlang.
Manche munkeln
an der Ampel
vom Anhalten.
Und sogar
vom Aussteigen.
Einen Blick
riskieren.
Hoffentlich
passiert
nichts.
Geruede, schaltet hoch

