Aus der Rubrik „Widerliche Leute“; Heute: Goldäffchen oder: Mein Schatz!

@freiheitsjunkie on pixabay

Im Zeitalter der Dünnhäutigkeit mag dieser Text durchaus als frech und provokativ erscheinen; mir hingegen erfrischend spritzig.

Aber was bleibt einem auch anderes übrig? Denn er ist ja dort draußen jenseits des großen Westwassers.

Das vielleicht gewaltigste Piratenäffchen, das jemals in Erscheinung getreten ist. Im Anzug mit allem.

Und wie es den oftmals kleineren Ausgaben dieser Spezies zu eigen ist, muß am Horizont nur einmal kurz und winzig der Schein von Gold aufblitzen und das Äffchen kreischt allen Bescheid; deutet noch mit dem mickrigen Finger, während laute Rufe schon erschallen.

Segel werden gesetzt und Kanonen bemannt.

Man schwenkt in die angegebene Richtung und nimmt ordentlich Fahrt auf; hält die langen Nasen derweil in den flatternden Wind.

Die Goldwitterung führt das Schiff an sein Ziel. Mehr Gold für alle, die angeheuert wurden. Heißa Hurra!

Die meisten Menschen, die kein besonderes Interesse zum Gold pflegen, würden diese störenden und fordernden Gesellen nur zu gerne auf internationalen Fahndungsplakaten wissen. Mit dem Hinweis, diesen Leuten gefälligst aus dem Weg zu gehen.

Was schön wäre, würde der Piratenprimat nicht in Amt und Würden stehen, sondern befände er sich, durchgeknallt wie er nun einmal ist, auf der Flucht.

So aber mischt er sich überall ein. In erster Linie, wenn er keine Ahnung hat. Lügt und prollt. Gibt Unfug zu Protokoll. Lebt eben in seiner eigenen Welt. Und die gilt es ihm zu vergolden. Seinen Schatz!

Geruede, goldlos glücklich

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..