Fremdsein

Die ersten 30 Seiten, die der Feder der Autorin entstammen, sind wirklich schwer zu ertragen, denn Livia Klingl geriert sich mit der Lanze der moralischen Rechtschaffenheit bewaffnet, auf die strohdumme männliche unmenschliche Landbevölkerung herabzublicken, nein noch schlimmer sie zu verunglimpfen. „Verkannt werden die tektonischen Linien entlang derer die Gesellschaft auseinanderbricht. Sie tut es nicht an…

In der Fremde ein Niemand

Die Sozialarbeiterin Helen lernt im Rahmen ihrer Tätigkeit den Afrikaner Isaac kennen, dem sie helfen soll, sich in den Vereinigten Staaten zurechtzufinden. Die beiden verlieben sich ineinander – im Mittleren Westen in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts ein Ding der Unmöglichkeit, diese Liebe offen auszuleben. Die Vorurteile, der Rassismus sind allgegenwärtig, also verheimlichen die…